Vergütung

Bedingungen für Ihre Einspeisung

Förderung für Ihren Strom

Wenn Sie durch eine eigene Erzeugungsanlage Strom bereitstellen, können Sie hierfür nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz oder dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz eine Förderung erhalten. Welche Bedingungen hierfür gelten und wie hoch die Vergütungen sind, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Erneuerbare Energien Gesetz

Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) trifft Regelungen für die Einbindung von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen in den Energiemarkt. Es behandelt den Anschluss der Anlagen an ein Netz, die vorrangige Abnahme des erzeugten Stromes und die Vergütung der abgenommenen Strommengen. Ebenso sind der bundesweite Ausgleich und die Weiterwälzung an Elektrizitätsversorgungsunternehmen, die Letztverbraucher versorgen, inbegriffen.

Umfassende Bestimmung

Als Erneuerbare Energien gelten laut Erneuerbare-Energien-Gesetz „Wasserkraft, einschließlich der Wellen-, Gezeiten-, Salzgradienten- und Strömungsenergie, Windenergie, solare Strahlungsenergie, Geothermie und Energie aus Biomasse einschließlich Biogas, Deponiegas und Klärgas sowie aus dem biologisch abbaubaren Anteil von Abfällen aus Haushalten und Industrie“.

Alle Vergütungs- und Degressionssätze richten sich nach den geltenden Regelungen des Erneuerbaren Energien Gesetzes.

Unter unserem FAQ’s finden Sie eine Zusammenstellung aller wichtigen Informationen zu Ihrer Vergütung.  

EEG-Veröffentlichungen


Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz

Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz – KWKG vom 1. Januar 2016 dient der Erhöhung der Nettostromerzeugung aus KWK-Anlagen auf 110 Terrawattstunden bis zum Jahr 2020 sowie auf 120 Terrawattstunden bis zum Jahr 2025. Das Gesetz regelt die Abnahme und Vergütung von KWK-Strom aus KWK-Anlagen, der auf Basis von Stein- und Braunkohle, Abfall, Abwärme, Biomasse, gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen gewonnen wird, sowie die Umlage der Kosten.

Innovative Technik

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme in einer ortsfesten technischen Anlage (BHKW bzw. Brennstoffzelle). 

Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung erhöht die Ausnutzung von eingesetzten Brennstoffen, indem der Anteil der Wärme, der z. B. über die Turbine-Generator-Einheit nicht in Strom umgewandelt werden kann, als Nutzwärme abgeführt wird.

Veröffentlichungen Strom